Die gefütterte Matschhose ist eine Matschhose mit weichem Fleece innen, also außen wasserdicht und innen warm. An nasskalten Tagen ersetzt sie warme Hose und Matschhose auf einmal. Dein Kind trägt sie statt der warmen Hose über einer leichten Hose, Leggings oder Strumpfhose, mit den Hosenbeinen über den Stiefeln.
Gemacht ist sie für nasskalte Tage bei etwa 4–11°, an denen dein Kind auf dem Boden sitzt, kniet oder krabbelt: der Spielplatz im Herbst, der nasse Sandkasten, der Vormittag draußen in der Kita. Babys tragen sie etwa ab 6 Monaten, sobald sie auf dem Spielplatz krabbeln. An milden Tagen wird es darin zu warm, dann ist die ungefütterte Matschhose über der normalen Hose die bessere Wahl. Unter 4° übernehmen der wattierte Winteroverall oder eine Schneehose.
- Alter6+Monate
- Du brauchst1pro Größe
- Bei4–11°
Gefüttert oder ungefüttert?
An nasskalten Tagen steckt die Wärme entweder schon in der Matschhose, oder die dünne Matschhose kommt über eine warme Hose.

Gefütterte Matschhose
Das Fleece ist in die wasserdichte Hülle eingenäht, so ist die Wärme in einem Schritt angezogen. Am besten für kalte Kita-Vormittage und langes Spielen auf nassem, kaltem Boden.
- Gut: Eine Schicht, in einem Rutsch an
- Gut: Warm auch im kalten, nassen Sand
- Nicht gut: An milden Tagen zu warm
- Nicht gut: Fleece trocknet langsam

Ungefüttert, über warmer Hose
Die dünne Matschhose kommt an kalten Tagen über eine warme Hose, an milden über Leggings. Am besten, wenn eine Hose das ganze Jahr reichen soll.
- Gut: Passt zu jeder Jahreszeit
- Gut: Die dünne Hose trocknet schnell
- Nicht gut: Zwei Schichten zum Anziehen
Latzhose, Anzug oder Softshell?

Gefütterte Latzhose
Die übliche Form für Babys und Kleinkinder: eine wasserdichte Hülle mit Fleece innen, Träger über den Schultern und ein Steg unter jedem Stiefel.

Gefütterter Matschanzug
Jacke und Hose sind ein Stück und mit Fleece gefüttert. An nasskalten Tagen ersetzt er auch die Jacke, darunter reichen ein Langarmshirt und Leggings.

Softshellhose
Sie ist aus einem dehnbaren, windabweisenden Stoff mit dünner Fleece-Innenseite. Sie atmet besser und passt zu trockenen, kalten Tagen und leichtem Nieselregen. Wasserdicht ist sie aber nicht, nur wasserabweisend, und in einer Pfütze oder im nassen Sand weicht sie durch.
Ein Blick ins Futter
Von außen prüfst du dasselbe wie bei jeder Matschhose: „wasserdicht“ auf dem Etikett, verschweißte oder abgeklebte Nähte, ein Steg unter jedem Stiefel.
Dann dreh ein Hosenbein auf links. Fleece haftet an Baumwolle, deshalb lässt sich eine gefütterte Hose schwerer über andere Kleidung ziehen. Leichter geht es mit Hosen, die nur bis zum Knie mit Fleece gefüttert sind und darunter ein glattes, dünnes Futter haben, denn das gleitet über Hose und Stiefel.

Häufige Fragen
Gefütterte Matschhose oder Schneehose?
Für nasse Tage über dem Gefrierpunkt die gefütterte Matschhose, denn eine Schneehose ist dicker, und ein Kind, das herumrennt, schwitzt darin schnell. Bei Schnee und großer Kälte ist die Schneehose wärmer, weil in ihrer wasserdichten Hülle eine Wattierung steckt. Für eine kurze Runde im nassen Schnee reicht die gefütterte Matschhose aber.
Wird sie über Nacht trocken?
Dreh sie auf links und häng sie in ein warmes Zimmer, nicht an die Heizung. Die wasserdichte Außenseite hält die Feuchtigkeit drinnen, deshalb ist eine Hose, die richtig herum hängt, morgens innen oft noch nass. Mehr zum Trocknen steht bei der gefütterten Regenjacke.






