Hosen, Strickjacken und Fleece

Sweatshirt

Ein weiches Baumwolloberteil, innen angeraut. An kühlen Tagen kommt es über Body oder T-Shirt, bei Kälte unter die Jacke.

Für kühle TageMit Rundhals oder Kapuze
Auch bekannt als
  • Hoodie
  • Kapuzenpullover
  • Sweatjacke
Sweatshirt

Sweatshirts gibt es in drei Schnitten: mit schlichtem Rundhals und ohne Kapuze, als Hoodie oder Kapuzenpullover zum Überziehen und als Sweatjacke, die vorne ganz aufgeht wie eine Jacke. Genäht sind alle drei aus dickem Baumwolljersey. Jersey kennst du vom T-Shirt als dehnbaren, weichen Stoff. Beim Sweatshirt ist er viel schwerer, außen glatt und innen weich.

Im Zwiebellook hat ein Sweatshirt dieselbe Aufgabe wie eine leichte Strickjacke oder eine dünne Fleecejacke: Es ist die warme Schicht über einem Langarmshirt oder einem Langarmbody. An einem trockenen Tag mit 16⁠–⁠19° ist es die oberste Schicht. Ist es kälter, kommt eine Übergangsjacke darüber, und drinnen im warmen Zimmer ziehst du es aus.

Eine Sweatjacke kann schon ein Baby in den ersten Wochen tragen, weil nichts über den Kopf muss. Sweatshirt und Hoodie werden über den Kopf gezogen. Die nimmst du erst ab etwa sechs Monaten, wenn dein Baby den Kopf sicher hält.

  • Alter0–3Jahre
  • Du brauchst2–3pro Größe
  • Bei unter20°

Sweatshirt oder Fleecejacke?

Beide kommen als warme Schicht über das Langarmshirt. Den Unterschied merkst du, sobald sie feucht werden.

Schulter und Ärmel eines haferfarbenen Baumwoll-Sweatshirts für Kleinkinder auf einer Flurbank nach einem Spaziergang im Nieselregen. Wo die Baumwolle den Regen aufgesogen hat, ist sie dunkler.

Sweatshirt

Baumwolle saugt Schweiß auf, und das ist im warmen Gruppenraum der Kita und auf einem trockenen Spaziergang angenehm. Ist das Sweatshirt draußen aber erst einmal feucht, vom Nieselregen oder vom Schwitzen, bleibt es kalt.

Schulter und Ärmel einer cremefarbenen Fleecejacke für Kleinkinder auf einer Flurbank nach einem Spaziergang im Nieselregen. Die Regentropfen liegen obenauf.

Dünne Fleecejacke

Fleece aus Polyester nimmt fast kein Wasser auf. Es hält im Nieselregen warm und auch dann, wenn dein Kind in der Trage ins Schwitzen kommt, und es trocknet schnell.

Rundhals, Hoodie oder Sweatjacke?

Die Sweatjacke ist am schnellsten an und aus. Das Sweatshirt mit Rundhals ist das für Tage im Auto, der Hoodie das für den Spielplatz.

  • Ein flach ausgelegtes, grau meliertes Sweatshirt für Kleinkinder mit geripptem Rundhals, zwei Druckknöpfen an einer Schulter und Rippbündchen an Ärmeln und Saum

    Sweatshirt mit Rundhals

    Mit geripptem Rundhals und ohne Kapuze liegt es flach unter den Gurten im Kindersitz und unter der Kapuze einer Jacke. An Tagen, an denen ihr viel Auto fahrt, ist es deshalb das einfachste.

    • Gut: Liegt flach unter Gurt und Kapuze
    • Nicht gut: Muss über den Kopf
  • Ein flach ausgelegter, blass salbeigrüner Hoodie für Kleinkinder mit gefütterter Kapuze, Bauchtasche und Rippbündchen, ohne Kordel

    Hoodie

    Der Hoodie hat eine Kapuze und eine Bauchtasche. Auf einem windigen Spielplatz hält die Kapuze den Wind von den Ohren fern. Trägt dein Kind darüber eine Jacke mit eigener Kapuze, knubbeln sich zwei Kapuzen im Nacken.

    • Gut: Kapuze für windige Tage
    • Nicht gut: Zwei Kapuzen unter der Jacke
  • Eine flach ausgelegte, zugezogene hellblaue Sweatjacke für Kleinkinder mit Kapuze, zwei Seitentaschen und Rippbündchen, ohne Kordel

    Sweatjacke

    Weil sie vorne ganz aufgeht, muss nichts über den Kopf, und im warmen Laden oder im Bus ziehst du einfach den Reißverschluss auf. Achte auf einen Kinnschutz, ein kleines Stoffstück über dem oberen Ende des Reißverschlusses, damit die Zähne nicht am Kinn reiben.

    • Gut: Nichts muss über den Kopf
    • Gut: Im warmen Laden schnell offen
    • Nicht gut: Reißverschluss ohne Kinnschutz

Wie warm ist ein Sweatshirt?

Dreh das Sweatshirt im Laden auf links, denn die Innenseite zeigt, wie warm es ist. Im Onlineshop verraten es die Namen in der Stoffangabe.

  • Nahaufnahme der Innenseite eines Baumwoll-Sweatshirts mit Reihen kleiner, flacher haferfarbener Garnschlingen, wie bei einem dünnen Handtuch

    Kleine Schlingen

    Innen liegen Reihen kleiner, flacher Schlingen wie bei einem dünnen Handtuch. Im Shop steht dann ungeraut, Sommersweat oder French Terry. Das ist die leichtere Sorte, für den Frühling, den frühen Herbst und geheizte Zimmer.

  • Nahaufnahme der Innenseite eines Baumwoll-Sweatshirts, zu weichem, flauschigem haferfarbenem Flor angeraut

    Weicher Flausch

    Hier sind dieselben Schlingen zu weichem Flausch angeraut, und der hält mehr warme Luft. Im Shop heißt das angeraut oder Wintersweat. Es bleibt aber vor allem Baumwolle, und anders als eine dünne Fleecejacke bleibt es kalt, sobald es feucht ist. Das ist die wärmere Sorte, für kalte Tage und unter der Jacke.

  • Nahaufnahme eines dicken, lockigen cremefarbenen Teddyfutters

    Dickes Futter

    Mit Teddyfutter, Steppfutter oder dickem Plüsch innen wird aus dem Hoodie eine Jacke. Auf einem kalten Spielplatz ist das schön warm, für die Gurte im Kindersitz aber zu dick.

Worauf du beim Kauf achten solltest

  • Die Schulter eines grau melierten Sweatshirts für Kleinkinder, an der zwei Druckknöpfe den Halsausschnitt weiter öffnen

    1. Ein Ausschnitt, der weit aufgeht

    Der Kopf eines Kleinkinds ist groß für seinen Körper, und jeden Morgen muss ein Rundhals darüber. Schnell geht das mit Druckknöpfen an der Schulter, mit einem kurzen Reißverschluss am Hals wie beim Troyer oder mit einem Rippbündchen, das nach dem Dehnen zurückspringt.

    • Gut: Druckknöpfe an der Schulter
    • Gut: Ausschnitt springt nach dem Dehnen zurück
    • Nicht gut: Enger Ausschnitt ohne Öffnung
  • Hände einer erwachsenen Person ziehen eine weiße Kordel aus der Kapuze eines grau melierten Hoodies für ein älteres Kind

    2. Keine Kordel an Kapuze und Hals

    Kinder-Hoodies werden ohne Kordeln an Kapuze und Hals genäht, weil eine Kordel an der Rutsche oder am Zaun hängen bleiben kann. Ältere Sachen von Geschwistern oder vom Flohmarkt und Hoodies im Stil der Erwachsenen haben manchmal noch eine. Zieh sie heraus, bevor dein Kind den Pulli anzieht.

    • Gut: Glatter Kapuzenrand ohne Kordel
    • Nicht gut: Kordel durch die Kapuze
  • Das Handgelenk eines Kleinkinds im Ärmel eines Sweatshirts, das Rippbündchen einmal umgeschlagen und eng am Handgelenk

    3. Bündchen, die am Handgelenk bleiben

    Unter der Jacke rutscht der Ärmel hoch. Ein enges Rippbündchen hält ihn am Handgelenk, damit zwischen Ärmel und Fäustling kein Streifen Haut in der Kälte frei liegt. Ist der Ärmel etwas zu lang, schlägst du ihn einmal um.

    • Gut: Enges Rippbündchen
    • Nicht gut: Weites, offenes Ärmelende

Kapuze auf oder ab?

Auf einem windigen Spielplatz darf die Kapuze hoch. Fährt dein Kind mit, bleibt sie unten. Im Kinderwagen dreht sie sich nämlich nicht mit, wenn dein Kind den Kopf wendet, und ihr Rand versperrt ihm den Blick zur Seite. Eine Strickmütze dreht sich mit.

Auch in der Babytrage bleibt die Kapuze unten. Hochgezogen kann sie einem Baby übers Gesicht rutschen, und es kann sie noch nicht selbst wegschieben. Außerdem musst du bei jedem Blick nach unten sein Gesicht sehen können.

Ein Kleinkind im Kinderwagen auf einem herbstlichen Parkweg, von der Seite und aus der Nähe, in einem blass salbeigrünen Hoodie mit heruntergelassener Kapuze und einer Strickmütze, der Gurt über der Schulter
Beim Spaziergang im Kinderwagen bleibt die Kapuze unten, und die Strickmütze hält den Kopf warm.

Häufige Fragen

Darf mein Kind im Kindersitz einen Hoodie tragen?

Ja. Ein normales Sweatshirt oder ein Hoodie ist dünn genug für die Gurte. Streich die Kapuze vor dem Anschnallen glatt den Rücken hinunter, damit sie sich nicht im Nacken knubbelt. Ein Hoodie mit Teddyfutter oder Wattierung zählt dagegen als Jacke und muss den Jackentest bestehen. An kalten Tagen kommt die Wärme obendrauf, über die geschlossenen Gurte: eine Decke oder die Jacke.

Darf mein Kind im Hoodie schlafen?

Nein. Zum Mittagsschlaf und für die Nacht ziehst du das Sweatshirt aus und einen Hoodie erst recht, denn im Bett kann die Kapuze übers Gesicht rutschen oder sich um den Hals bauschen. Warm halten im Bett der Schlafanzug und ein Schlafsack oder eine Decke.

Wie viele Sweatshirts braucht mein Kind?

Zwei oder drei pro Größe, wenn es die warme Schicht für jeden Tag ist: eins zum Anziehen, eins in der Wäsche und eins für den Tag, an dem das erste voller Fingerfarbe aus der Kita kommt.

Ist ein Jogginganzug praktisch für die Kita?

Ja. Beim Jogginganzug kommen Sweatshirt und Hose aus demselben weichen Stoff als Set. Für die Kita und kühle Morgen ist das schnell angezogen, und die Bündchen an den Knöcheln halten die Hosenbeine über den Socken.

Was ist der Unterschied zwischen Sweatshirt und Pullover?

Ein Pullover ist aus Garn gestrickt, genau wie eine Strickjacke. Ein Sweatshirt wird aus dickem Baumwolljersey genäht und kommt in die Wäsche wie ein T-Shirt. Im Alltag sagen viele zu beidem Pulli.